Das verborgene Hamburg – enthüllt von Iken und Haider
040 Streng vertraulich: Die Lage in Hamburg
Veröffentlicht am 05.05.2026 / 05:00
In dieser Sonderausgabe von „040 – Hamburg streng vertraulich“ zum Tag des Lokaljournalismus spricht Lars Haider mit Toni Köppen aus Bad Segeberg.
Vom Außenseiter zum Amtsinhaber: Lars Haider begrüßt Toni Köppen, den Bürgermeister von Bad Segeberg. Köppens Weg ins Rathaus war alles andere als geradlinig: Er startete als Groß- und Außenhandelskaufmann, war im Vertrieb tätig und baute als Teil der Piratenpartei in Schleswig-Holstein politische Strukturen mit auf. 2020 wurde er – fast „genötigt“ von einer Gruppe lokaler Kaufleute – als Kandidat der Wählergemeinschaft BBS zum Bürgermeister gewählt. Dabei setzte er sich gegen den etablierten Amtsinhaber und die CDU-Konkurrenz durch. Heute, im Jahr 2026, steht er vor der Wiederwahl – diesmal mit breiter Unterstützung, sogar seitens der CDU.
Toni Köppen räumt mit dem Klischee des reinen Verwaltungsbeamten auf. Er versteht sich als „Meister aller Bürger“ und ist für seine Omnipräsenz bekannt – ob leibhaftig in der Stadt oder aktiv auf Social Media. Er spricht offen über die Schattenseiten des Amtes, von anonymen Drohbriefen bis hin zu zerstochenen Reifen, und warum es für ihn dennoch der „schönste Beruf der Welt“ bleibt.
Ein zentrales Thema ist die unendliche Geschichte der A20. Köppen verkündet den historischen Meilenstein: Der Spatenstich erfolgt am 28. Mai 2026. Ein Durchbruch, der Bad Segeberg nach 30 Jahren von der Blechlawine der B 206 befreien und die Stadt endlich wieder zusammenführen soll.
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